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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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ATEX in Lackierbetrieben
Lösemittelhaltige Lacke und Reinigungsmedien gehören in vielen Lackierbetrieben zum Alltag. Aufgrund ihrer häufig entzündbaren Eigenschaften bergen diese Stoffe ein erhebliches Brand- und Explosionsrisiko. Für Betreiber ergibt sich daraus die Aufgabe, mögliche Gefährdungen systematisch zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten.
Beim Einsatz von Lacken, Verdünnern und Reinigungsmedien auf Lösemittelbasis müssen Betreiber von Lackieranlagen das Brand- und Explosionsrisiko sorgfältig bewerten. Grundlage dafür sind die europäischen ATEX-Vorschriften, die Anforderungen an Betriebsmittel und Arbeitsbereiche mit explosionsfähigen Atmosphären festlegen.
Häufige Schwachstellen bei Ex-Schutz und Erdung
Ob eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen kann, hängt vor allem von den Eigenschaften der eingesetzten Stoffe ab. Besonders relevant sind Flammpunkt, Siedepunkt und Dampfdruck. Darüber hinaus beeinflussen auch das eingesetzte Applikationsverfahren sowie ein offener oder geschlossener Umgang mit Lösemitteln das Gefährdungspotenzial.
Zur Bewertung und Zoneneinteilung bieten verschiedene DGUV-Regelwerke praktische Unterstützung. Werden explosionsgefährdete Bereiche ausgewiesen, dürfen dort ausschließlich ATEX-konforme Komponenten eingesetzt werden. Diese zählen häufig zu den prüfpflichtigen Arbeitsmitteln und müssen regelmäßig kontrolliert werden.
In der Praxis zeigen sich dabei immer wieder ähnliche Mängel. Dazu gehören fehlerhafte Erdungen, beschädigte Leitungen, fehlende leitfähige Verbindungen oder unvollständige Dokumentationen. Solche Schwachstellen können nicht nur die Sicherheit beeinträchtigen, sondern auch zu Beanstandungen bei Prüfungen führen.
Neben technischen Schutzmaßnahmen gewinnt die Substitution von Lösemitteln zunehmend an Bedeutung. Für Reinigungsprozesse stehen heute vielfach lösemittelfreie Alternativen zur Verfügung, die das Explosionsrisiko deutlich reduzieren können.
Sie wollen mehr wissen? Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 9/2026 außerdem:
- Welche Stoffeigenschaften für die Ex-Zonen-Einstufung entscheidend sind.
- Welche DGUV-Regelwerke Betreiber bei der Gefährdungsbeurteilung unterstützen.
- Welche ATEX-Mängel Prüfer in Lackierbetrieben besonders häufig feststellen.
Zum Netzwerken:
QUBUS Planung und Beratung Oberflächentechnik GmbH, Schwäbisch Gmünd, Frank Schüle, Tel. +49 7171 1040817, schuele@qubus.de, www.qubus.de