Technologien Metalllackierung
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Beschichtung von feuerverzinktem Stahl
In einem aktuellen Video im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk berichtet Dr. Rolf Nothhelfer-Richter über Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Beschichtung von feuerverzinktem Stahl. Die Beschichtung solcher Oberflächen erfolgt zur Erhöhung der Schutzdauer und zur Reduzierung der Freisetzung von Schwermetallen.
Während das übliche Sweep-Strahlen als Vorbehandlung bei komplexen Geometrien oft nicht vollflächig möglich ist, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse alternative Wege auf. Die Stahlzusammensetzung spielt dabei eine entscheidende Rolle: Hochsiliziumstähle mit ihrer kristallinen Oberfläche bieten andere Haftungseigenschaften als Niedrigsiliziumstähle mit glatter Zinkoberfläche.
Geeignetes Prüfsubstrat wählen
„Die Wahl des geeigneten Prüfsubstrats ist entscheidend für die Bewertung von Beschichtungssystemen. In der Praxis werden häufig Niedrigsiliziumstähle als Prüfsubstrate verwendet, obwohl Hochsiliziumstähle aufgrund ihrer besseren Beständigkeit in vielen Anwendungen bevorzugt werden“, erklärt Dr. Nothhelfer-Richter. Als vielversprechende Alternative erwiesen sich bandverzinkte Bleche mit elektrolytisch abgeschiedenen Zinkschichten, die in Korrosionstests eine deutlich geringere Unterwanderung am Ritz zeigten.
Mehr zum Thema erfahren Sie im Fachvideo im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk.
Zum Netzwerken:
Fraunhofer IPA, Stuttgart, Dr. Rolf Nothhelfer-Richter, Tel. +49 711 970-3841, rolf.nothhelfer-richter@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung