Technologien Pulverbeschichten
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
➡️ Jetzt teilnehmen!
Im Zeichen der Applikation
Von mehr als 1150 Schadensfällen, die Dr. Thomas Hermann gemeinsam mit seinen Labor-Spezialisten analysiert hat, entfielen 10% auf eine mangelhafte Applikation der Nass- oder Pulverlacke. In Teil 6 der Serie über Fehlerbilder erläutern die Autoren die Gründe für Applikationsfehler.
„Schadensbilder ergeben sich häufig bei Verwendung von Strukturlacken, die mit zu geringen Schichtdicken appliziert werden“, erläutert Dr. Herrmann. Besonders problematisch sind hierbei die Relief-Mulden, in welchen eine vollständige Abdeckung nicht immer gelingt. Dann liegt in diesen Bereichen die Substrat-Oberfläche teilweise frei und ist einem Korrosionsangriff schutzlos ausgeliefert. Eine weitere wichtige Einflussgröße stellt die Einhaltung der vorgeschriebenen Schichtdicken dar. Ein Richtwert von 70 – 100 µm ist dabei zu empfehlen, da Schichtdicken unter 60 µm die Korrosionsschutzwirkung beeinträchtigen. Zu hohe Schichtdicken wiederum können sich negativ auf die mechanische Belastbarkeit auswirken. „Problematisch erweist sich zudem die Verarbeitung von Metallic-Pulverlacken, besonders im Automatikbetrieb bei großflächigen Fassadenelementen“, mahnt Dr. Herrmann. Die im Pulver enthaltenen Metallic-Pigmente sind als elektrisch gut leitfähige Partikel im umgebenden Pulverlackharz und somit als sehr sensibel hinsichtlich des elektrostatischen Applikationsprozesses zu betrachten.
Weitere Details und Tipps hierzu lesen Sie in Ausgabe 6/2022 von BESSER LACKIEREN.
Serie über Fehler bei der Oberflächenbeschichtung und wie man sie vermeiden kann
Mehr als 1150 begutachtete Schadensfälle hat der Gutachter Dr. Thomas Hermann gemeinsam mit seinen Labor-Spezialisten analysiert. Die dabei ermittelten Fehlerursachen bilden die Basis einer mehrteiligen Serie in BESSER LACKIEREN.
- Teil 1: Fehlerbilder kompakt analysiert
Im ersten Teil geht es um Planungs- und Ausschreibungsfehler sowie um den falschen Werkstoffeinsatz. - Teil 2: Konstruktion und Kante
Im zweiten Serienteil liegt der Fokus auf nicht korrosionsschutzgerechten Konstruktionen und Schnittkanten. - Teil 3: Stolpersteine im nasschemischen Vorbehandlungsprozess
Im dritten Teil erhalten Beschichter Tipps, wie sie Fehler bei der nasschemischen Oberflächenvorbehandlung vermeiden. - Teil 4: Schleifen, strahlen, sweepen
Im vierten Serienteil erläutern die Autoren, welche Fehler bei der mechanischen Oberflächenvorbereitung auftreten können. - Teil 5: Lacke im Fokus
Im fünften Serienteil beschreiben die Autoren, wie Beschichter Fehler durch die geeignete Lackauswahl verhindern können. - Teil 6: Im Zeichen der Applikation
Im sechsten Serienteil geht es um Applikationsfehler und wie man sie vermeiden kann. - Teil 7: Lacktrocknung – ein kritischer Prozessschritt
Im siebten Serienteil widmen sich die Autoren der Lacktrocknung bzw. -vernetzung und geben Tipps, wie Beschichter hierbei Fehler vermeiden können. - Teil 8: Unzulänglichkeiten bei den Substraten
Der achte Serienteil zeigt, dass auch Unzulänglichkeiten bei den Substraten Oberflächenmängel verursachen.
Laden Sie sich alle Artikel im PDF-Format herunter. Zum Download
Zum Netzwerken:
Dr. Herrmann GmbH & Co. KG, Dresden, Dr. Thomas Herrmann, Tel. +49 351 4961-103, office@dr-herrmann-gmbh.de, www.pulverlack-gutachter.de, www.dr-herrmann-gmbh.de