Technologien Vorbehandeln-Entlacken
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
➡️ Jetzt teilnehmen!
Rezyklate aus Kunststoffen hochwertig lackieren
Gemeinsam haben das SKZ Das Kunststoff-Zentrum und das Fraunhofer IFAM einen innovativen und zuverlässigen Ansatz entwickelt, um die oft kritische Oberflächenqualität von recycelten Polymerbauteilen gezielt zu verbessern – insbesondere für anspruchsvolle Anwendungen wie Lackieren und Kleben.
Rezyklate zeigen oft ungleichmäßige Oberflächeneigenschaften, verursacht durch Unterschiede in der Molekulargewichtsverteilung, der Migration von Additiven und dem möglichen Auftreten von Materialverunreinigungen. Diese undefinierbaren Variationen erschweren eine stabile Adhäsion und Oberflächenqualität im Vergleich zu Neumaterialien.
Oberflächenmodifikation
Ein Lösungsansatz der Forscher ist die Oberflächenmodifikation mit Hilfe des Atmosphärendruck-Plasma-Verfahrens (AD-Plasma) zur Feinstreinigung und Aktivierung. Zusätzlich können AD-Plasmabeschichtungen (PECVD Nanometer-Haftvermittlung) appliziert werden. Der Vorteil dieser Methode liegt in der Erzeugung einer homogenen Rezyklat-Oberfläche, wodurch die Haftfestigkeit und Langzeitstabilität gesteigert werden können. So werden zuverlässige Klebungen und Lackierungen ermöglicht, die mit Anwendungen auf Neumaterialien vergleichbar sind. Der Nachweis erfolgte durch Klebungen mit quantitativer Beurteilung der Haftfestigkeit, auch nach Alterungssimulationen. Dieses Projekt bringt den Einsatz von recycelten Kunststoffen in hochwertigen Anwendungen voran – ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft. Es wurde durch die Forschungsvereinigung SKZ e.V. über die AiF im Rahmen des IGF-Programms gefördert (Nr. 22619 N) – finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).
Zum Netzwerken:
Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Bremen, Dr. Christoph Regula, Tel. +49 421 2246-682, christoph.regula@ifam.fraunhofer.de, www.ifam.fraunhofer.de
SKZ – Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg, Michael Heilig, Tel. +49 931 4104-780, m.heilig@skz.de, www.skz.de