Technologien Vorbehandeln-Entlacken
Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Ziehseifenreste
Der Lackierfehlerbereich des BESSER LACKIEREN Expertennetzwerkes ist um eine Fehlerbeschreibung reicher. Das IFO aus Schwäbisch Gmünd hat einen spannenden Fall beigesteuert, der die Beschichtung von kaltfließgepressten Stahlteilen mit Polyamid in den Fokus nimmt.
Bei der Analyse der unbeschichteten Rohteile wurde die kristalline Struktur einer Zinkphosphatierung zusammen mit Resten einer natriumhaltigen organischen Substanz aufgefunden (siehe Abbildung). Die organische Substanz wurde als sogenannte Ziehseife identifiziert.
Problematisch ist, dass sich daraus entstehende Zinkcarboxylate vergleichsweise schlecht in industriellen leicht alkalischen oder gar sauren Entfettungen lösen und auch mit organischen Lösemitteln nur schlecht zu entfernen sind. Daher besteht ein hohes Risiko, dass Rückstände der Ziehseife auf der Metalloberfläche zurückbleiben, was die Haftung einer nachfolgenden Beschichtung beeinträchtigt.
Was hier getan werden kann, und warum die Zinkcarboxylate überhaupt entstehen, beschreibt Benjamin Fiedler in seinem Fachbericht „Haftungsprobleme durch Ziehseifenreste“.
Zum Netzwerken:
IFO Institut für Oberflächentechnik GmbH, Schwäbisch Gmünd, Benjamin Fiedler, Tel. +49 7171 10407-33, fiedler@ifo-gmbh.de, www.ifo-gmbh.de