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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
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Korrosionsprüfverfahren im Wandel
Korrosionsschäden verursachen erhebliche wirtschaftliche Verluste. Um den Schutz von Oberflächen zu optimieren, setzen Experten zunehmend auf zyklische Korrosionsprüfverfahren. Diese bieten eine realitätsnähere Bewertung als herkömmliche Salzsprühtests.
Korrosion ist ein ernstzunehmendes Problem: Sie macht jährlich rund 3–3,5% des deutschen Bruttoinlandsprodukts aus. Daher ist es essenziell, Korrosionsschutzmaßnahmen regelmäßig zu bewerten. In verschiedenen Branchen kommen dabei unterschiedliche Prüfverfahren zum Einsatz, da ein universelles Testverfahren aufgrund variierender Belastungen nicht praktikabel ist.
Salzsprühtest versus zyklische Prüfungen
Der neutrale Salzsprühtest nach ISO 9227 oder ASTM B117 ist eine der weltweit am häufigsten genutzten Prüfmethoden. Er eignet sich gut für den Vergleich verschiedener Schutzsysteme, zeigt jedoch oft keine realistische Korrelation mit der tatsächlichen Lebensdauer beschichteter Bauteile. In der Praxis können sich Schutzschichten durch Passivierungseffekte bilden, die unter konstanten Testbedingungen nicht nachgebildet werden.
Als Alternative gewinnen zyklische Korrosionsprüfungen an Bedeutung. Der neue Klimawechseltest nach DIN EN ISO 11997-3:2024 („VDAneu“) simuliert reale Umweltbedingungen mit wechselnden Temperaturen (-15 °C bis 50 °C), variierender Luftfeuchtigkeit (50–100%) und Salzsprühphasen. Ringversuche belegen eine gute Korrelation mit realen Freibewitterungstests, selbst für verzinkte und lackierte Substrate.
Metallabtrag als Bewertungsmaßstab
Die Aggressivität eines Prüfverfahrens wird anhand des Metallabtrags gemessen. Unbeschichtete Metallplatten werden belastet und ihr Materialverlust in g/m² bestimmt. Hochkorrosive Prüfungen, wie das in der DIN EN ISO 12944 beschriebene Verfahren für den Korrosionsschutz von Brücken und Offshore-Anlagen, simulieren extreme Umweltbelastungen und zeigen eine deutlich realistischere Korrosionsentwicklung als klassische Salzsprühtests.
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- Welche Prüfverfahren für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet sind
- Wie sich die Ergebnisse aus Salzsprühtests und zyklischen Tests unterscheiden
- Welche Normen und Standards bei Korrosionsprüfungen aktuell eine Rolle spielen
Zum Netzwerken:
IFO Institut für Oberflächentechnik GmbH, Schwäbisch Gmünd, Marc Holz, Tel.+49 7171 10407-24, holz@ifo-gmbh.de, www.ifo-gmbh.de