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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Lackierfehler mit KI finden
Das Berliner Unternehmen Data Spree hat ein KI-gestütztes Inspektionssystem für lackierte Oberflächen entwickelt, das neue Maßstäbe in Präzision und Flexibilität setzt. Dank innovativem Lichtmuster, Deep Learning und ohne CAD-Daten arbeitet es effizienter als herkömmliche Verfahren – auch bei komplexen Geometrien und hochglänzenden Lacken.
In der industriellen Lackiertechnik stellt die automatisierte optische Inspektion von Oberflächen nach wie vor eine große Herausforderung dar – besonders bei hochglänzenden, strukturierten oder teiltransparenten Beschichtungen. Die klassischen Verfahren wie Deflektometrie oder regelbasierte Merkmalserkennung stoßen hier oft an technische und wirtschaftliche Grenzen. Mit einem neuen Ansatz will das Berliner Unternehmen Data Spree diese Lücke schließen: Ein Deep-Learning-basiertes System projiziert ein speziell entwickeltes Lichtmuster auf das Prüfteil und analysiert die Reflexionen mit Hilfe neuronaler Netze – ohne CAD-Daten und mit extrem kurzen Taktzeiten.
KI erkennt auch Defekte unter der Oberfläche
Das System detektiert laut Anbieter kleinste Defekte – wie Mikrorisse, Einschlüsse oder Lackpickel – mit einer Genauigkeit von über 99%. Selbst bei komplexen Geometrien und Freiformflächen liefert es zuverlässige Ergebnisse. Ein zentraler Vorteil: Die künstliche Intelligenz arbeitet interpretierbar – fehlerhafte Stellen werden über eine Heatmap visualisiert, sodass die Erkennungsentscheidung nachvollziehbar bleibt.
Schnell, flexibel und kompatibel mit bestehenden Anlagen
Die Inspektionszeit beträgt rund 100 Millisekunden pro Bauteil – damit ist die Lösung für hochautomatisierte Fertigungslinien geeignet. Der modulare Aufbau erlaubt die Nachrüstung bestehender Anlagen, eine Integration in Neuanlagen ist ebenso möglich. Ein kompakter Industrie-PC mit GPU übernimmt die Berechnung. Die Bedienoberfläche bietet Live-Monitoring und eine automatische Dokumentation – ein Vorteil insbesondere in kundenspezifischen Qualitätsprozessen.
Aktuell ist das System bereits bei einem großen Automobilzulieferer im Serieneinsatz und wird sukzessive für weitere Anwendungen wie Kunststoff- oder Strukturteile erweitert. Neue Anforderungen können direkt durch datenbasiertes Nachtrainieren des neuronalen Netzes adaptiert werden – ohne zusätzliche Programmierung.
Mehr im Abo: In BESSER LACKIEREN lesen Sie exklusiv in Ausgabe 7/2025:
- Welche Rolle die Lichtmustertechnik im Gesamtsystem spielt
- Wie das System ohne CAD-Daten zuverlässig arbeitet
- Wie sich die Lösung in bestehende Steuerungssysteme integrieren lässt
Zum Netzwerken:
Data Spree GmbH, Berlin, Leonard Brix, Tel. +49 174 709 62 55, leonard.brix@data-spree.com, www.data-spree.com