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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Aufhängungen erden
Rund 1.000.000 geladene Elektronen verlassen beim Pulverbeschichten die Pistole, doch nur 10% davon haben Pulverpartikel dabei. Die restlichen 900.000 müssen in die Erde abgeleitet werden – u.a. über die Aufhängung.
Beim elektrostatischen Pulverbeschichten werden die Pulverpartikel in der Beschichtungspistole elektrisch aufgeladen und durch die elektrischen Feldkräfte vom geerdeten Werkstück angezogen. „Bei diesem Verfahren verlassen rund 1.000.000 geladene Elektronen die Pulverpistole, doch nur rund 100.000 tragen Pulverpartikel mit sich. Das bedeutet, dass die restliche Ladung durch Erdung sicher abgeleitet werden muss“, berichtet Lukas Licher, Geschäftsführer der EBS Licher Oberflächentechnik GmbH. Regelwerke wie die DIN EN 16985, die BetrSichVer und die TRBS schreiben vor, welche Anlagenteile, wie und in welchem Umfang geerdet werden müssen.
Gute Kontakte sicherstellen
In diesem Zusammenhang spielt auch die Aufhängung eine wichtige Rolle. Sie hat – neben ihrer tragenden Funktion – die Aufgabe, die Erdung zwischen dem Werkstück und der geerdeten Förderanlage sicherzustellen. Dies betrifft beide Kontaktstellen – am Werkstück und am Förderer. Idealerweise sind die Aufhängungen so gestaltet, dass sich kein Pulverlack absetzen kann. „Unabhängig davon sollten sie regelmäßig überprüft und gereinigt werden, um auf beiden Seiten einen guten Kontakt sicherzustellen“, führt Licher weiter aus. Sind die Haken mit Lack beschichtet und somit isoliert, ist die Erdableitung ungenügend und hat außerdem einen schlechten Pulverauftrag im Bereich der Aufhängung zur Folge.
Für eine einfache und schnelle Überprüfung empfiehlt der Oberflächenexperte sogenannte Erdungstester. Um die Erdung zu messen, muss das dazu gehörende Kabel an einem ausreichend geerdeten Punkt an der Förderanlage angeklemmt werden. Anschließend berührt man mit der Spitze des Testgeräts das zu beschichtende Werkstück und drückt den Auslöseknopf. Nun kann man anhand der von rot bis grün leuchtenden Lämpchen erkennen, ob das Werkstück ausreichend geerdet ist.
Zum Netzwerken:
EBS Licher Oberflächentechnik GmbH, Nümbrecht, Lukas Licher, Tel. +49 2293 7704, lukaslicher@ebsgmbh.eu, www.ebsgmbh.eu