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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Einheitliche Standards: Der Weg zur vernetzten Fertigung
Mit offenen Schnittstellenstandards wie OPC UA und der Verwaltungsschale (AAS) rückt die Industrie der Vision einer vernetzten, interoperablen Fertigung näher. Experten aus VDMA, ZVEI und Industrie beleuchten, wie diese Technologien die Grundlage für Plug-and-Produce-Szenarien schaffen – und warum die Zusammenarbeit aller Akteure entscheidend ist.
„Jedes System spricht seine eigene Sprache“, beschreibt Maximilian Stoz, Geschäftsführer der Stoz GmbH, die derzeitige Herausforderung in vielen Betrieben. Datensilos, hohe Integrationskosten und fehlende Kompatibilität verhindern effiziente Prozesse – ein Hindernis für KI-Anwendungen, Predictive Maintenance und digitale Services.
Dr. Martin Riester (VDMA Oberflächentechnik) und Andreas Faath (VDMA Machine Information Interoperability) sehen in offenen Standards den Ausweg: Mit den OPC UA Companion Specifications sollen Maschinen verschiedener Hersteller nahtlos miteinander kommunizieren können. So lassen sich Anlagen einfacher in bestehende Systeme integrieren – insbesondere bei Retrofit-Projekten.
„Interoperabilität ist der Enabler für Industrie 4.0“, betont Faath. Doch die Realität ist noch ein Flickenteppich aus proprietären Lösungen, die individuelle Programmierung und teure Brücken erfordern.
Plug & Produce wird Realität
Neben dem VDMA treiben auch der ZVEI und Initiativen wie umati oder Manufacturing-X die Vereinheitlichung von Schnittstellen voran. Dr. Angelina Marko (ZVEI) verweist auf Projekte wie Factory-X und SCALE-MX, die sichere, souveräne Datenräume und anwendungsnahe Forschungsergebnisse für Fabrikbetreiber bereitstellen. Die Verwaltungsschale (AAS) spielt dabei eine Schlüsselrolle: Sie soll den Datenaustausch zwischen Unternehmen aller Größen ermöglichen – unabhängig von proprietären Cloudanbietern.
Einheitliche Standards sind aber nicht nur technisch, sondern auch kulturell eine Herausforderung. „Schon die konsequente Nutzung von Namenskonventionen und Best-Practice-Ansätzen kann Prozesse vereinfachen“, so Stoz. Dass die Akzeptanz für funktionierende Standards in der Branche hoch ist, sehen die Experten als positives Signal.
Für die Lackiertechnik eröffnet Standardisierung neue Perspektiven: Durch klar definierte Schnittstellen wird die Integration neuer Anlagen einfacher, Produktionsprozesse werden transparenter und datenbasierte Services wie KI-gestützte Qualitätssicherung oder Predictive Maintenance wirtschaftlich umsetzbar.
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- Wie die OPC UA Companion Specifications konkret in der Oberflächentechnik umgesetzt werden
- Welche Rolle die Verwaltungsschale (AAS) im Datenökosystem Manufacturing-X spielt
- Wie Initiativen wie umati und Factory-X den Weg zu Plug & Produce ebnen
Zum Netzwerken:
VDMA Oberflächentechnik, Frankfurt am Main, Dr. Martin Riester, Tel. +49 69 6603-1290, martin.riester@vdma.eu
VDMA e.V., Frankfurt am Main, Andreas Faath, Tel. +49 69 6603 1495, andreas.faath@vdma.eu, www.vdma.eu
ZVEI e. V., Frankfurt am Main, Dr. Angelina Marko, Tel. +49 69 6302-0, angelina.marko@zvei.org , www.zvei.org