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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
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Digitaler Workflow selbstgemacht
Mit dem „Coatulator“ hat der Lohnbeschichter Coated Pulverbeschichtung aus Trier ein Betriebssystem für Pulverbeschichter entwickelt, das Kalkulation, Produktion, Qualitätssicherung und Dokumentation in einer Anwendung zusammenführt. Entstanden ist die Software aus dem eigenen Praxisbedarf – und wird inzwischen auch extern eingesetzt.
Was als interne Lösung zur Vereinfachung der Angebotskalkulation begann, hat sich bei Coated Pulverbeschichtung zu einer eigenständigen Software entwickelt. Geschäftsführer und Gründer Matthias Herdt suchte nach einem Weg, zeitaufwendige und fehleranfällige Kalkulationsprozesse zu vereinfachen und für Mitarbeitende transparent zu machen. Vor rund zwei Jahren startete er mit der Entwicklung des „Coatulators“ und gründete dafür ein separates Unternehmen.
Kalkulation per KI und flexible Abrechnungsmodelle
Im Zentrum der Software steht die Angebotskalkulation für Pulverbeschichtungsbetriebe. Der „Coatulator“ enthält aktuell 19 Bauteiltypen, darunter Blechteile, Profile, Rahmen und Sonderbauteile. Anwender hinterlegen einmalig ihre Preise, Ofenmaße und Kapazitäten. Die Kalkulation kann anschließend pauschal oder nach Kilogramm, Quadratmeter, laufendem Meter oder Stück erfolgen.
Eine KI-gestützte Schnellkalkulation ermöglicht es, Zeichnungen, PDFs, Fotos oder Lieferscheine hochzuladen. Die Software erkennt Bauteile, übernimmt Maße, Mengen und Einheiten automatisch und verfeinert so die Kalkulation. Laut Anbieter bewährt sich dieses Vorgehen insbesondere bei individuellen Bauteilen und häufig wechselnden Losgrößen.
Von der Produktion bis zur Dokumentation
Über die Kalkulation hinaus wurde der „Coatulator“ schrittweise zu einem umfassenden Betriebssystem ausgebaut. Ein digitales Produktions-Terminal mit KI-gestützter Produktionsplanung erstellt mit wenigen Klicks Produktionspläne, Warenbegleitscheine und erfasst Arbeitszeiten pro Prozessschritt.
Auch Qualitätssicherung und Dokumentation sind integriert: Digitale Qualitätschecks erfassen Parameter wie Schichtdicke oder Oberflächenfehler direkt im Produktionsprozess. Fotodokumentationen sowie Produktions- und Qualitätsprotokolle werden automatisch erstellt. Ergänzt wird das System durch eine KI-gestützte Lagererfassung, bei der ein Foto eines Pulvergebindes ausreicht, um Hersteller und Farbcode zu identifizieren.
Der „Coatulator“ ist webbasiert oder als App nutzbar, modular aufgebaut und laut Anbieter bereits in rund 15 Beschichtungsbetrieben im Einsatz. Aktuell arbeitet das Entwicklerteam an einer Anpassung für Industrielackierer sowie an „Coatulator Connect“, mit dem Kunden künftig den Auftragsstatus live verfolgen können.
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- wie die KI-gestützte Produktionsplanung im Detail funktioniert
- welche Erfahrungen erste Anwender mit dem System gemacht haben
- wie „Coatulator“ und die Metallbau-Software „Metra“ zusammenspielen
Zum Netzwerken:
Coated Pulverbeschichtung, Trier, Matthias Herdt, Tel. +49 651 17074561, m.herdt@coated-pb.de, www.coated-pb.de