Technik Produkte Mess- und Prüftechnik

Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
➡️ Jetzt teilnehmen!

Neue Prüfmethode verkürzt Markteinführung neu entwickelter Beschichtungen

Ein Forschungsprojekt an der Rutgers School of Engineering in USA – New Jersey hatte zum Ziel, die Zulassungszeit für neue Beschichtungssysteme auf Stahloberflächen erheblich zu verkürzen und damit Innovationen zu fördern. Dazu sollten neue Prüfmethoden und Ablaufprotokolle entwickelt werden, die weniger zeitaufwändig und teuer sind.

Das Projekt konnte 2018 erfolgreich abgeschlossen und 2019 implementiert werden. Die entwickelte Methode dauert jetzt sechs Monate und nicht mehr zwei Jahre. Darüber hinaus konnte die Messung der Filiformkorrosionsrate durch Hinzufügen eines Tiefkühlzyklus‘ verbessert werden. Die Prüfkammer ist zudem sehr kostengünstig aufzubauen. Anstatt zwei Proben in der Kammer zu überprüfen, umfasst das neue Verfahren zusätzlich die Prüfung an drei verschiedenen Stellen der Muster — mindestens neun Mal. Dies liefert eine gute und statistisch verlässliche Anzeige der Reaktionsvariablen, die auf der direkten Adhäsionskraft der Beschichtung in verschiedenen Stadien der Korrosion basiert. Ein Anwendungsbeispiel sind Stahlbrücken, die an korrodierten Stellen durch Überbeschichtung wieder vollen Schutz erhalten sollen. Im Gegensatz zur Reparaturbeschichtung beinhaltet dieses Verfahren nur teilweise eine Entlackung sowie die Lackierung des blanken Stahls, der Restbeschichtung sowie verrosteter Stellen mit Lacksystemen, die verschieden zum ursprünglich eingesetzten Material sein können. Die Überbeschichtung ist eine kostengünstige Alternative zum abrasiven Strahlen in Kombination mit einer Neulackierung der Brückenteile. Ob neue Beschichtungssysteme solche Qualitätsanforderungen erfüllen, kann nun durch das neue Testverfahren schnell und effizient festgestellt werden.

Zum Netzwerken:
Rutgers, School of Engineering, US-Piscataway, Dr. Perumalsamy N. Balaguru, Tel. +1 848 445-2877, balaguru@soe.rutgers.edu, www.soe.rutgers.edu

Hersteller zu diesem Thema: