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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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KI in der Lackiertechnik
Die Erwartungen an den Einsatz künstlicher Intelligenz in der industriellen Lackierung sind hoch – doch in der Praxis bleibt der Nutzen oft vage. Stimmen aus dem Leserbeirat von BESSER LACKIEREN fordern: weniger Vision, mehr konkrete Anwendungen. Wo KI wirklich hilft, zeigen erste Ansätze.
Kaum ein Begriff wird derzeit so inflationär verwendet wie „Künstliche Intelligenz“. Auch in der industriellen Beschichtung gilt KI vielen als Schlüssel zur Zukunft: von vorausschauender Wartung über automatisierte Qualitätskontrolle bis hin zu digital unterstützter Prozessoptimierung. Doch wie lässt sich dieser Anspruch konkret umsetzen? In einer Diskussionsrunde des Leserbeirats von BESSER LACKIEREN wurde deutlich: Die Branche sucht nicht nach Schlagworten, sondern nach Lösungen mit messbarem Nutzen.
Sven Becker von John Deere bringt es auf den Punkt: KI soll nicht nur Daten analysieren, sondern aktiv Prozesse steuern – etwa Verweilzeiten in der Anlage, Energiemanagement oder automatische Fehlerkorrektur. Auch vorbereitende Arbeiten wie Lastenhefterstellung oder Umweltauflagen könnten automatisiert werden. Seine Vision: eine vollständig vernetzte Lackieranlage – vom Vorbehandlungsprozess bis zur Bauteilkontrolle.
Konkrete Anwendung: Trocknerregelung per KI
Ein Beispiel mit greifbarem Nutzen: Die KI-gestützte Steuerung von Trocknern. Hier kann das System auf Basis der realen Warenträgerbelegung Parameter wie Temperatur und Luftführung in Echtzeit anpassen. Ergebnis: geringerer Energieverbrauch, stabilere Prozesse und reproduzierbare Ergebnisse – ohne manuelles Eingreifen. Für viele Leserbeiräte ein erster realistischer Anwendungsfall mit hohem Einsparpotenzial.
Auch bei der Angebotskalkulation oder der automatisierten Erstellung von Prozessdokumentationen sehen Experten wie Ingo Wildermann (Giga Coating GmbH) großes Potenzial. Voraussetzung: Die KI muss praxisnah und intuitiv einsetzbar sein – ein System, das unterstützt, statt zu überfordern.
Hürden: fehlende Standards, unklare Verantwortung
Doch auf dem Weg zur KI-Reife gibt es Hürden. Markus Stoz (Stoz GmbH) kritisiert die mangelnde Standardisierung: Unterschiedliche Schnittstellen, uneinheitliche Datenformate und fehlende Normen bremsen die Entwicklung. Ohne gemeinsame Sprache bleibe KI ein Papiertiger. Auch Markus Kopp (Kopp Oberflächentechnik AG) betont: Es braucht Systeme, die wirklich lernen – unabhängig von Geometrie oder Material – und nicht bloß programmiert werden.
Carsten Mohr von Audi stellt die entscheidende Frage: „Wer hat denn wirklich KI im Einsatz – und was kann sie konkret?“ Der Wunsch nach verlässlichen Partnern, durchgängiger Projektführung und transparenten Leistungsversprechen ist groß.
Mehr im Abo: In dem ausführlichen Artikel in BESSER LACKIEREN 11/2025 lesen Sie als Abonnent:
- Welche konkreten KI-Anwendungen bereits in der Lackiertechnik erprobt werden
- Warum standardisierte Datenformate entscheidend für den KI-Einsatz sind
- Welche Chancen Experten für wissensbasierte Schulungssysteme durch KI sehen
Tipps für den Einsatz von KI
Ein Bericht im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk erläutert, wie sich künstliche Intelligenz in den Arbeitsalltag in Lackierbetrieben integrieren lässt. Er zeigt einfache, praxisnahe Einsatzmöglichkeiten, die sich mit geringem Aufwand realisieren lassen. Die beschriebenen Lösungen sind so konzipiert, dass sie direkt im Betrieb umgesetzt werden können. Interessenten finden den Artikel unter dem Titel „Einstieg in den Einstieg von KI“. in der Rubrik „Effizient lackieren“
Zum Netzwerken:
BESSER LACKIEREN, Hannover, Astrid Günther, Tel. +49 511 9910-323, astrid.guenther@vincentz.net, www.besserlackieren.de