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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Lackierprozesse auch für kleine Losgrößen automatisieren
Die Planung und Automatisierung von Lackierprozessen ist oft mit erheblichem Aufwand verbunden. Das Fraunhofer IPA entwickelt nun ein KI-gestütztes Tool, das Unternehmen dabei unterstützt, Lackieranlagen effizienter zu konzipieren und zu optimieren.
Nach dem Trendbarometer von BESSER LACKIEREN 16/2022 betreiben 87% der Unternehmen immer noch eine manuelle Lackierung, oft in Kombination mit einer automatischen Lackierlinie. Eine weitere Automatisierung ist bei den befragten Unternehmen zwar gewünscht, jedoch nur mit erheblichem Aufwand umsetzbar. Ein wesentlicher Hemmschuh für die Automatisierung ist der hohe Planungsaufwand. Während viele Unternehmen eine weitere Automatisierung anstreben, bleibt die manuelle Lackierung in Kombination mit automatischen Anlagen Standard. Gründe hierfür sind unter anderem der hohe Programmieraufwand und die Wirtschaftlichkeit, die stark vom Durchsatz abhängt.
Das Fraunhofer IPA entwickelt nun eine Lösung, die Unternehmen bei der systematischen Planung und Konzeptionierung von Lackieranlagen unterstützt. Mithilfe eines KI-gestützten Tools wird der Ablauf geplanter Prozesse simuliert und ein digitaler Zwilling erstellt. Dadurch lassen sich frühzeitig Schwachstellen identifizieren und Optimierungspotenziale aufzeigen.
Vorteile der Simulationstechnologie
Durch den Einsatz des Planungstools ergeben sich mehrere Vorteile für Unternehmen:
- Erkennung von Engpässen: Bottlenecks in der Produktion können bereits in der frühen Planungsphase identifiziert und minimiert werden.
- Effizientere Farbwechsel: Die Simulation kann zeigen, ob eine zusätzliche Lackierkabine notwendig ist, um Wartezeiten zu reduzieren.
- Nachhaltigkeit: Optimierte Sequenzbildungen reduzieren Farbwechsel und damit den Lösemittel- und Abfallverbrauch.
- Flexibilität für Greenfield und Brownfield: Das Tool kann sowohl für Neuanlagen als auch für bestehende Lackierprozesse genutzt werden.
Die Simulation ersetzt den Planer nicht. Sie verschiebt dessen Rolle hin zur Bewertung und Auswahl optimaler Alternativen. Unternehmen können sich aktiv an der Weiterentwicklung des Tools beteiligen und so maßgeschneiderte Lösungen für ihre Lackierprozesse entwickeln.
Mehr im Abo: Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 3/2025:
- Wie genau der digitale Zwilling zur Optimierung beiträgt
- Welche konkreten Einsparpotenziale durch das Tool erzielt werden können
- Wie Unternehmen das Fraunhofer IPA bei der Weiterentwicklung des Tools unterstützen können
ZUM NETZWERKEN:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de
Michael Nazar Bogdan, Tel. +49 711 970-1090, michael.nazar.bogdan@ipa.fraunhofer.de
Dr. Volker Wegmann, Tel. +49 711 970-1753, volker.wegmann@ipa.fraunhofer.de
www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung