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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

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Intelligente Zuluftregelung für Lackierkabinen

Mit dem Softwaremodul „Advanced Analytics Smart AC“ stellt Dürr jetzt eine digitale Lösung vor, die die Zuluftregelung in Lackierkabinen deutlich effizienter macht. Durch die flexible Steuerung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit können Betreiber bis zu 30.000 Euro Energiekosten pro Jahr sparen – ohne Abstriche bei der Beschichtungsqualität.

Grafik über die 'funktionsweise des Zuluftsystems
Das Softwaremodul optimiert die Zuluftregelung in Lackierkabinen. Grafik: Dürr

Zuluftanlagen gehören zu den größten Energieverbrauchern in der industriellen Lackiertechnik. Allein ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs einer Lackieranlage entfällt auf die Konditionierung der Luft – also das Heizen, Kühlen und Befeuchten der Zuluft. Diese ist u.a. notwendig, um konstante Bedingungen für die Lackapplikation zu schaffen. Mit dem neuen Softwaremodul, einem Bestandteil der „DXQequipment.analytics“-Plattform, bietet Dürr nun eine Möglichkeit, die Regelung dieser Prozesse deutlich flexibler und energieeffizienter zu gestalten.

Dynamisches Regelungsfenster

Statt wie bisher auf feste Sollwerte – etwa 23 °C bei definierter Luftfeuchtigkeit – zu setzen, erlaubt die Software ein dynamisches Regelungsfenster. Dieses definiert obere und untere Grenzwerte für Temperatur und Feuchtigkeit, innerhalb derer sich die Zuluftparameter frei bewegen dürfen. Je größer dieses Fenster gewählt wird, desto geringer ist der Energieaufwand für Heiz- und Kühlprozesse sowie für die Luftbefeuchtung. Die Regelung bleibt dabei stets innerhalb der für die Lackierung technisch zulässigen Bandbreiten. „Unsere digitale Lösung schafft die Voraussetzung, Zuluftanlagen schnell und exakt innerhalb eines definierten Bereichs zu steuern“, so Jens Häcker, Vice President Digital Factory bei Dürr.

Praxisbeispiel

Anhand eines Praxisbeispiels lässt sich das Einsparpotenzial konkret beziffern: Die Kapazität einer Luftversorgungsanlage für Basislack- und Klarlacklinien beträgt 350.000 m3/h. Die Anlage benötigt 80% Umluft, und es gibt 30% kritische Tage mit Wetterschwankungen, auf die es schnell zu reagieren gilt. Nahezu unabhängig vom Standort lagen die jährlichen Energiekosten beim flexiblen Fenster um rund 30.000 Euro niedriger. Die Ersparnis fiel umso höher aus, je teurer die Energie und je feuchtwärmer das Klima am jeweiligen Standort waren.

Auch für Bestandsanlagen

Über eine intuitive Bedienoberfläche erhalten Betreiber in Echtzeit Zugriff auf sämtliche relevanten Prozessdaten: aktuelle Verbrauchswerte, Sollbereiche, Trends zur Kabinenkondition und ein direkter Vergleich zwischen klassischer Punktregelung und der neuen Fensterregelung. Ein weiterer Vorteil: „Advanced Analytics Smart AC“ lässt sich nicht nur in neue Lackierlinien integrieren, sondern auch in Bestandsanlagen nachrüsten.

Zum Netzwerken:
Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen, Carina Lachnit, Tel. +49 7142 78-4899, carina.lachnit@durr.com, www.durr.com