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KI hilft bei Roboterlackierung

Der Lackieranlagenhersteller Sehon bringt mit „AI-Revolution“ eine neue Generation von Lackierkabinen auf den Markt. Erstmals wird KI-gestützte Roboterlackierung auch für nicht-serielle Anwendungen wie die Reparaturlackierung praxistauglich.

Blick in die neue Lackierkabine
Die neue Lackierkabine punktet mit einer KI-gestützten Roboter-Lackierung, auch für einzelne Teile. Foto: Sehon

Was vor zehn Jahren noch als kaum realisierbar galt, wird nun marktreif: Roboterlackierung für individuell wechselnde Bauteile und Fahrzeuge. Der Lackieranlagenhersteller Sehon hat in den vergangenen Jahren intensiv an einer Lösung gearbeitet, die den Einsatz von Robotik auch dort ermöglicht, wo bislang ausschließlich manuell lackiert wurde – etwa in der Reparaturlackierung oder bei Einzel- und Kleinserien.

Möglich wurde dieser Technologiesprung durch den schnellen Fortschritt bei künstlicher Intelligenz, Informationstechnologie und moderner Robotertechnik. „Durch KI, verbesserte Robotertechnologie und speziell für diese Anwendungen entwickelte Lackierkabinen haben unsere Kunden nun die Möglichkeit, diese Technologie einzusetzen“, erklärt CEO Tiemo Sehon. Die ersten Projekte mit der neuen Lackierkabine „AI-Revolution“ sollen in Kürze starten.

Antwort auf Fachkräftemangel und Kostendruck

Sehon sieht in der neuen Technologie eine pragmatische Reaktion auf die aktuellen Rahmenbedingungen in den Betrieben: Fachkräftemangel, hoher Krankenstand, fehlender Nachwuchs und steigende Kosten. Ziel sei es nicht, den Lackierer zu ersetzen, sondern ihn zu unterstützen und von besonders belastenden, zeitaufwendigen oder fehleranfälligen Tätigkeiten zu entlasten.

Vergleichbar sei dies mit der Einführung vollautomatischer Farbmischsysteme, die heute in vielen Lackierbetrieben selbstverständlich sind. Auch diese hätten die Arbeit verändert, ohne den Lackierer überflüssig zu machen. In der digitalisierten Lackiererei der Zukunft werde der Facharbeiter verstärkt als Manager moderner Lackiertechnologien gefragt sein.

Hochpräzises Scannen steuert den Lackierroboter

Kern der neuen Anlage ist ein System aus Hochleistungsscannern, die Bauteile oder Fahrzeuge in der Kabine vollständig und präzise erfassen. Die Daten werden von einer KI ausgewertet, die daraus die Bewegungs- und Lackierbefehle für den Roboter generiert. Am Steuerungsterminal entscheidet der Lackierer, welche Flächen lackiert werden sollen, und startet den automatisierten Prozess. Beschichtet werden können Innen- und Außenflächen mit Basis- und Klarlacken.

Damit die Robotik unter realen Bedingungen zuverlässig arbeitet, musste auch die Lackierkabinentechnik neu entwickelt werden – insbesondere mit Blick auf Sicherheitsanforderungen wie den Explosionsschutz. Die neue Kabine bietet dennoch alle Merkmale einer klassischen High-End-Kombilackierkabine und wird individuell auf den Kunden zugeschnitten. Sehon erwartet keinen abrupten Umbruch, sondern eine lange Übergangsphase, in der klassische und KI-gestützte Systeme parallel eingesetzt werden.

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  • welche neuen Sicherheits- und Ex-Schutzkonzepte erforderlich sind
  • welche Wirtschaftlichkeit Sehon von der neuen Technologie erwartet

Zum Netzwerken:
Sehon innovative Lackieranlagen GmbH, Tiemo Sehon, Gechingen, Tel. +49 7056 939-550, info@sehon.de, www.sehon.de