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Retrofit für Power- und Free-Anlagen

Ein Retrofit bringt die vorhandene Fördertechnik insbesondere hinsichtlich der Sicherheitsvorschriften auf den neuesten Stand und ermöglicht Optimierungen bei Layout, Streckenführung und Ausstattung.

Porträtfoto Carsten Schmidt
Carsten Schmidt, Geschäftsführer Fördersysteme bei SEH Engineering: „Für die Retrofit-Komponenten geben wir daher die gleiche Garantie wie für Neuteile.“ Foto: SEH / Akka Olthoff

Power- & Free-Förderer sind robust und nahezu unverwüstlich. „In meiner Praxis treffe ich oft auf Anlagen, die 25 Jahre und älter sind und noch immer zuverlässig funktionieren“, berichtet Carsten Schmidt, Geschäftsführer Fördersysteme bei SEH Engineering. Nichtsdestotrotz sind bei ihnen Anpassungen an die jüngsten technischen Entwicklungen dringend geboten, etwa im Hinblick auf geänderte Sicherheitsvorschriften. „Für industrielle Lackierbetriebe kann daraus ein hohes haftungsrechtlichen Risiko entstehen“, so Schmidt weiter.

Neue elektronische Komponenten

Um hier auf der sicheren Seite zu sein, bietet sich ein Retrofit an – eine Generalüberholung der Anlage mit gebrauchten mechanischen Teilen und neuen elektronischen Komponenten. Dieser Weg ist deutlich kostengünstiger als die Installation einer neuen Anlage. Bei der Generalüberholung werden – je nach Zustand und Abnutzung –Mechanik-Komponenten durch Retrofit-Elemente ersetzt. Unter anderem werden alle Verschleißteile wie Laufrollen, Buchsen, Lager und Aktoren erneuert. „Für die Retrofit-Komponenten geben wir daher die gleiche Garantie wie für Neuteile“, erklärt Schmidt. Bei Elektrik und Steuerungstechnik einschließlich der Sensoren kommen Neuteile zum Einsatz, damit die Anlage dem Stand der Technik entspricht und die aktuellen Sicherheitsvorschriften erfüllt. „Damit hat der Lackierbetrieb quasi eine neue Förderanlage“, führt Schmidt weiter aus.

Ein Retrofit bringt aber nicht nur den P&F-Förderer auf den neuesten Stand. Es eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, auch Anlagen-Layout und Streckenführung zu optimieren oder zu erweitern – weil sich im Laufe der Jahre zum Beispiel der Fertigungsprozess geändert hat oder weil Neuerungen geplant sind. Außerdem lassen sich im Zuge eines Retrofit auch Maßnahmen umsetzen, die die Ergonomie für die Mitarbeiter verbessern.

Zum Netzwerken:
SEH Engineering GmbH, Ostrhauderfehn, Carsten Schmidt, Tel. +49 4952 807-44, carsten.schmidt@seh.eiffage.de, www.seh-foerdersysteme.de