Materialeffizienz bei der Pulverbeschichtung steigern

Aktuell führt das Fraunhofer IPA eine anwendungstechnische Untersuchung zur berührungslosen Schichtdickenprüfung vor dem Einbrennen durch. Im Rahmen eines Vergleichs werden ein neues und drei bewährte Messverfahren geprüft.

Kombination von Bild und Zeichnung zur Erklärung des Versuchsaufbaus
Modellaufbau zur Online-Schichtdickenbestimmung auf Basis der Wärmeleitung bei der Temperaturbehandlung von Pulverlacken. Foto: IPA

Bei dem Vergleich steht weniger die Präzision des Messverfahrens im Fokus, als vielmehr die Möglichkeit, das Verfahren in den Beschichtungsprozess einzubinden. Das neue Verfahren nutzt die Wärmeleitfähigkeit der Lackschicht. Mittels eines Infrarot-Sensors wird das Temperatur-Abklingverhalten der durch einen Xenonbogen-Licht-Blitz erwärmten Lackoberfläche gemessen. In den Beschichtungsprozess eingebunden, muss das eingesetzte Infrarot-Kamerasystem, welches auch Teilevertiefungen erfassen kann, unter Umständen mit dem Werkstück bewegt werden. Das Verfahren ermöglicht in etwa im Fünf-Sekunden-Takt zu blitzen und einen Bildabschnitt diskontinuierlich hinsichtlich der Schichtdickenverteilung zu charakterisieren.

Genauere Details zu dem Verfahren, dem Vergleich mit manuellen und automatisierten Messsystemen sowie aktuellen Versuchen, die Messmethode in den Pulverbeschichtungsprozess einzubinden, lesen Sie in BESSER LACKIEREN 10/2021.

Zum Netzwerken:

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de

Markus Cudazzo, Tel. +49 711 970-1761, markus.cudazzo@ipa.fraunhofer.de

Cathleen Joachimi, Tel. +49 711 970-1776, cathleen.joachimi@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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