Bewertungsabgleich bei visuellen Auswertungen

Das IFO hat jetzt darauf hingewiesen, dass Prozessverantwortliche in der Qualitätssicherung insbesondere bei visuellen Bewertungen auf reproduzierbare und mitarbeiterunabhängige Ergebnisse achten müssen.

Ein Farbmuster liegt neben einem beschichteten Werkstück
Mit einem Farbmuster neben dem beschichteten Produkt können Anwender prüfen Foto: IFO

Handelt es sich bei den Linien nach der Kugelschlagprüfung um Dehnungsstreifen, oberflächliche oder bis zum Substrat reichende Risse? Da die Antwort auf solche und ähnliche Fragen darüber entscheidet, ob die Anforderungen eines Auftraggebers oder Gütezeichens erfüllt sind, gilt es möglichst exakte Beschreibungen zu formulieren. Eine ungenaue Angabe wie „leichte Rissbildung ist erlaubt“, lässt jedoch einiges an Interpretationsspielraum offen. Ein probates Mittel hierzu sind Grenzmuster. Während für die Einteilung, wie es in vielen Normen steht, für jede Stufe nur ein typisches Erscheinungsbild dargestellt wird, gehen die Grenzen zwischen zwei Stufen fließend ineinander über. Das Grenzmuster hingegen ermöglicht eine vereinfachte Entscheidung. Auch Ringversuche können hier nützlich sein, da der Vergleich von Auswertungen an identischen Proben mit anderen Prüflaboren systematische Fehler aufdecken kann.

Weitere Tipps hierzu finden Sie in BESSER LACKIEREN 21/2021.

Zum Netzwerken:

IFO Institut für Oberflächentechnik GmbH, Schwäbisch Gmünd, Arno Sterzinger, Tel. +49 7171 10407-53, arno.sterzinger@ifo-gmbh.de, www.ifo-gmbh.de

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