Lackdefekte automatisch bewerten

Der Chemiekonzern Evonik hat kürzlich ein digitales Werkzeug vorgestellt, das Fehler in der Lackierung automatisch erkennen und bewerten kann.

Eine Frau und ein Mann in einem Labor; im Vordergrund ein Laptop
Über viele Versuchsreihen hinweg hat Evonik die Ergebnisse des „Defect Detectors“ mit Ergebnissen von echten Lackfehlern abgeglichen. Foto: Evonik

Die auf den Namen „Coatino Defect Detection“ (CDD) getaufte Software erkennt und bewertet Defekte auf Beschichtungen präzise und objektiv. Bisher dient das System dazu, die zeitaufwändige visuelle Vergleichsarbeit von Proben in den Laboren von Lackherstellern zu erleichtern. „Zudem liefert unsere digitale Lösung objektiv reproduzierbare Ergebnisse. Damit hängt die Bewertung der Testmuster nicht länger von der subjektiven Einschätzung des Laborpersonals ab“, erläutert Oliver Kröhl, Leiter Strategic Business Development bei Evonik Coating Additives. Während die Defekterkennung des Systems bisher auf pigmentierte Systeme im Architekturbereich begrenzt ist, sollen zukünftig sämtliche Segmente im Portfolio von Evonik erschlossen werden. Auch eine Ausweitung des Systems für industrielle Beschichtungen und eine größere Zahl an Lackierdefekten ist geplant. Hier liefert das System schon sehr gute Ergebnisse. Es basiert auf einem Algorithmus, der über viele Versuchsreihen hinweg mit den visuellen Ergebnissen der Evonik-Lackexperten abgeglichen wurde.

Weitere Informationen lesen Sie in BESSER LACKIEREN 16/2022.

Zum Netzwerken:

Evonik, Essen, Dr. Philipp Isken, Tel. +49 201 177-01, philipp.isken@evonik.com, www.evonik.com

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