Einfach und schnell – der Lösemitteltest

Die DFO wurde kürzlich mit der Untersuchung von Haftfestigkeitsverlusten beschichteter Kunststoffteile beauftragt. Schnelltests können mitunter bei der Fehlerbestimmung helfen.

Beschichtetes Werkstück und ein mit Isopropanol getränkter Lappen
Der Abwischversuch mit Isopropanol zeigt Foto: DFO

Schnellprüfungen wie der Lösemitteltest können den Aufwand instrumenteller Analytik minimieren. Sie erlauben es, mögliche Ursachen auszuschließen oder zu bestätigen. Sollten bei den üblichen Maßnahmen keine zufriedenstellenden Verbesserungen erzielt werden, ist der Mehraufwand einer Analyse hingegen sinnvoll. Ein Beispiel für einen pragmatischen Schnelltest stellt die Untersuchung der Untervernetzung mittels Wischtest dar. Die Chemikalienbeständigkeit einer Beschichtung wird durch Untervernetzung verschlechtert. An dieser Stelle kommt der angesprochene Schnelltest ins Spiel, bei dem zunächst ein Tuch oder Watte mit Isopropanol getränkt und dann die delaminierte Beschichtung mit mehreren Hüben abgewischt wird. Isopropanol ist für ein ausreichend vernetztes 2K-Sstem ein sehr schwaches Lösemittel und es darf nicht zum Anlösen der Beschichtung führen. Löst sich die Beschichtung hingegen an, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Untervernetzung vor.

In BESSER LACKIEREN 16/2022 erfahren Sie weitere Einzelheiten zu den Untersuchungsergebnissen.

Zum Netzwerken:

Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung (DFO) e.V., Neuss, David Hoffmann, Tel. +49 2131-40811-12, hoffmann@dfo-service.de, www.dfo-service.de

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