Abrieb simulieren

Mit der steigenden Bedeutung von Oberflächenqualität für die (wahrgenommene) Qualität des ganzen Produkts, sind auch die Anforderungen an Bedruckungen gestiegen. Das iLF Magdeburg führt Tests zur Abriebriebprüfung durch.

Die Grafik zeigt das Prinzip der Abriebprüfung mit einem künstlichen Finger Grafik: innowep GmbH

Bedruckungen auf hochwertigen Oberflächen, wie den Bedientafeln im Fahrzeuginterieur oder auch Knöpfen und Schaltern von Computern, sind komplexen, chemischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt. Die durch den Handabrieb entstehenden Spuren können die Wahrnehmung der Produktqualität deutlich mindern. Mit modernen Prüfgeräten ist es möglich die Belastungen durch den Handabrieb praxisnah zu simulieren. Durch die Einhaltung internationaler Standards, wie sie beispielsweise die Automobilindustrie oder auch die DIN festlegt, ist die Vergleichbarkeit der Ergebnisse gesichert, die etwa zur Beurteilung der Effektivität von Schutzlacken dient. Mittels eines durch seine definierte Härte dem menschlichen Finger nachempfundenen Prüfstempels wird ein Reibgewebe auf der Prüffläche bewegt, um den Handabrieb zu simulieren.

In BESSER LACKIEREN 14/2020 erfahren Sie mehr zu den Methoden und verschiedenen Formen von Abriebtests, wie sie beispielsweise am iLF Magdeburg durchgeführt werden.

Zum Netzwerken:

iLF Magdeburg GmbH, Magdeburg, Marco Zierau, Tel. +49 391 6090293, marco.zierau@ilf-magdeburg.de, www.ilf-magdeburg.de

Hersteller zu diesem Thema

 

Sie wollen BESSER LACKIEREN abonnieren?

Sie können zwischen zwei unterschiedlichen Angeboten wählen:

Weitere Pluspunkte: Sie können BESSER LACKIEREN auf dem PC, dem Tablet und dem Smartphone lesen und Artikel in den Ausgaben ab 2016 nachschlagen. Und es dürfen vier Kollegen mitlesen.

Das könnte Sie auch interessieren