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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Akkreditierung garantiert valide Prüfergebnisse
Mit der erneuerten Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 bestätigt das Prüflabor am Fraunhofer IPA seine Kompetenz – und erweitert zugleich sein Prüfportfolio für Beschichtungen und polymere Werkstoffe.
Ob Korrosionsprüfungen an beschichteten Metallen, die Bewertung lackierter Kunststoffe nach Bewitterung oder mechanische Prüfungen an Polymeren: Für industrielle Auftraggeber ist Vertrauen in die Laborergebnisse entscheidend. Am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA wurde dieses Vertrauen nun erneut bestätigt. Nach erfolgreicher Begutachtung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) hat das Prüflabor eine neue Akkreditierungsurkunde nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 erhalten.
Erweiterter Geltungsbereich für Prüfungen
Mit der Re-Akkreditierung deckt das Prüflabor weiterhin Materialprüfungen an Lackrohstoffen, Beschichtungsstoffen, Beschichtungen und beschichteten Oberflächen ab. Neu hinzugekommen sind unter anderem mechanische Prüfungen an polymeren Werkstoffen, die Dichtebestimmung sowie die Ermittlung des Glührückstands. Damit erweitert das IPA sein Angebot insbesondere für Anwender aus der Lack-, Kunststoff- und Automobilindustrie.
Neben dem akkreditierten Geltungsbereich führt das Labor auch Prüfungen nach kundenspezifischen Werksprüfvorschriften durch. Für Freigabeprüfungen liegen entsprechende Zulassungen verschiedener Automobilhersteller vor. Die fachliche Basis bilden dabei anerkannte Normen, erfolgreiche Ringversuche sowie regelmäßig durchgeführte Labor-Audits.
Qualitätssicherung im Laboralltag
Zentrales Element der Norm ist die Sicherung der Validität von Ergebnissen. Am Fraunhofer IPA kommen hierzu unter anderem Referenzmaterialien, Prüf- und Gebrauchsnormalen sowie Kontroll- und Regelkarten zum Einsatz. So lassen sich systematische Abweichungen frühzeitig erkennen und gezielt analysieren. Ergänzt wird dies durch interne Laborvergleiche, bei denen mehrere qualifizierte Mitarbeitende identische Prüfungen durchführen, um Reproduzierbarkeit und Vergleichbarkeit sicherzustellen.
Darüber hinaus beteiligt sich das Prüflabor regelmäßig an externen Eignungsprüfungen und Laborvergleichen. Werden dabei Abweichungen festgestellt, folgen strukturierte Ursachenanalysen und definierte Maßnahmenpläne. Ziel bleibt stets: konstante, belastbare und nachvollziehbare Prüfergebnisse.
Mit der erneuerten Akkreditierung unterstreicht das Fraunhofer IPA die Bedeutung eines gelebten Qualitätsmanagementsystems – und schafft damit eine verlässliche Grundlage für industrielle Entscheidungen entlang der gesamten Beschichtungs- und Werkstoffkette.
Mehr im Abo: Abonnenten von BESSER LACKIEREN erfahren im ausführlichen Artikel in Ausgabe 1/2026:
- Welche Anforderungen Kapitel 7.7 der DIN EN ISO/IEC 17025 konkret an Prüflabore stellt
- Wie interne und externe Laborvergleiche praxisnah organisiert werden
- Welche weiteren Prüfverfahren im akkreditierten Portfolio des Fraunhofer IPA enthalten sind
Zum Netzwerken:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Gloria Kicherer Tel. +49 711970-3803, gloria.kicherer@ipa.fraunhofer.de
Dr. Volker Wegmann, Tel. +49 711970- 1753, volker.wegmann@ipa.fraunhofer.de
www.ipa.fraunhofer.de/de/loesungen/beschichtungen-und-multifunktionale-materialien.html