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Automatisch prüfen in neuen Dimensionen
Mit hochpräziser Robotertechnik, intelligenter Sensortechnologie und KI-gestützter Bildverarbeitung bietet Isra Vision automatisierte Inspektionssysteme für die industrielle Lackkontrolle. Im Fokus stehen Anwendungen für Karosserien und Anbauteile – etwa bei BMW in Leipzig.
Isra Vision setzt mit seinen Systemen „Car Paint Vision“ (CPV) und „Painted Part Vision“ (PPV) auf eine vollständig automatisierte Lackinspektion. Beide Lösungen nutzen kompakte Sensoren, KI-gestützte Klassifikationsalgorithmen und Roboterführung zur Inspektion von Karosserien und Kunststoffbauteilen. Dabei werden typische Lackfehler wie Staubeinschlüsse, Kratzer oder Läufer in Echtzeit erkannt und bewertet.
Die robotergeführte Sensorik ist so flexibel, dass sie sich an unterschiedliche Oberflächengeometrien und Bauteiltypen anpassen lässt – ob im Stop&Go- oder Moving-Line-Betrieb. Ein Vorteil: Dank kontinuierlich scannender Bewegung reichen häufig zwei bis drei Roboter aus, um hohe Abdeckung und Präzision bei gleichzeitig wirtschaftlichem Betrieb zu gewährleisten.
KI für bessere Fehlererkennung und Prozessdaten
Zentraler Bestandteil der Systeme ist eine multispektrale Bildverarbeitung mit bis zu vier Beleuchtungsmodi. Jeder Defekt wird mehrfach erfasst – in unterschiedlichen Perspektiven und Lichtvarianten. Diese Daten nutzt Isra Vision für eine KI-basierte Analyse, die nicht nur Fehler klassifiziert, sondern auch deren Relevanz bewertet. Seit 2024 kann die neue Sensorgeneration GPU-Leistung vollständig ausschöpfen – bei gleichzeitig vereinfachter Systemarchitektur.
Auch im Finish-Bereich bringt die automatisierte Inspektion Effizienzgewinne. Die manuelle Nacharbeit wird reduziert, die Durchlaufzeit verkürzt und Ausschuss in der Endmontage verringert. Eine Anbindung an roboterbasierte Reparatursysteme ist möglich.
Integration in bestehende Anlagen und Praxisbeispiel bei BMW
Bereits in der Planungsphase wird der Einbauort gemeinsam mit dem Anwender abgestimmt. Wichtig sind ausreichende Raumverhältnisse, Taktzeitvorgaben und Transportmodi. Ein digitaler Zwilling simuliert die optimale Roboteranzahl.
Ein Beispiel aus der Praxis: Im Werk Leipzig der BMW Group kommt PPV bei lackierten Stoßfängern zum Einsatz. Vier Roboter prüfen im Stop&Go-Betrieb die komplexen Oberflächengeometrien. Trotz beweglicher Bauteilaufnahmen und Vibrationen liefert das System stabile Ergebnisse mit bis zu 98% Flächenabdeckung.
Mehr im Abo: In der ausführlichen Fassung erfahren Abonnenten von BESSER LACKIEREN in Ausgabe 11/2025:
- Welche Systemkomponenten Isra Vision speziell für Tier1-Zulieferer anbietet
- Wie sich die KI-Algorithmen trainieren lassen und welche Rolle die Beleuchtungsmuster spielen
- Welche Effizienzgewinne sich konkret durch die Integration von Fehlerreparaturstationen ergeben
Zum Netzwerken:
Isra Vision GmbH, Darmstadt, Michael Mai, Tel. +49 6151 948-0, mmai@isravision.com, www.isravision.com