Hochstabile Beschichtungen auf Nanobasis sind extrem resistent gegen Bewitterung und Abrasion

Ein Projekt an der Universität Zagreb hat das Ziel, innovative nano-basierte Beschichtungen zu entwickeln, um die Kosten zu reduzieren, die der Industrie und in der Umwelt durch Korrosion und Verunreinigungen entstehen.

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Zu den Inhalten des Projekts zählt die Erhöhung der Adhäsions- und Beschichtungskapazität. Foto: PublicDomainPictures_Pixabay-275984 

Inhalt des Projekts ist die Erhöhung der Adhäsions- und Beschichtungskapazität sowie die Verringerung der Durchlässigkeit und Wasseraufnahme der Oberflächen. Ziel ist außerdem, die Beschichtungssysteme zur Marktreife zu bringen. Als Polymerbasis dienen Polyasparaginsäureester, die als Reaktionskomponenten zusammen mit aliphatischen Polyisocyanaten reagieren. Vorteil dieser Kombination sind hochstabile Oberflächen, die extrem resistent gegen Bewitterung und Abrasionen sind. Als weitere Komponente dienen Siliziumdioxid-Nanopartikel, die mit Aminogruppen modifiziert sind und einen Durchmesser von 10 bis 20 nm haben. Die dünn beschichteten Metallsubstrate weisen einen sehr guten Schutz gegen chemische und mechanische Schäden auf. Im Vergleich zu konventionellen Korrosionsschutzbeschichtungen ist darüber hinaus der VOC-Gehalt niedriger, die Instandhaltungskosten der Metallkon­struktionen sind geringer und der Beschichtungsprozess ist umweltfreundlicher. Impedanzmessungen zeigten eine lange Lebenszeit. Anwendungen sind z.B. Oberflächenbeschichtungen von Metallkonstruktionen der Ölbohrindustrie, von Pipelines, im Schiffsbau, in Kraftwerks- und Petrochemieanlagen sowie in allen Schwerlastindustriebereichen. Die hochstabilen Beschichtungen eignen sich für den Einsatz selbst in stark korrosiven Umgebungen in Meeresnähe oder im Einflussbereich von salzhaltigem Spritzwasser.

Zum Netzwerken:

Universität Zagreb, Fakultät für chemische Verfahrenstechnik, HR-Zagreb, Dr. Arezoo Assarian, Tel. + 385 1 4564 111, assarian@fkit.hr, www.unizg.hr

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