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KI erkennt Lackierfehler, bevor sie entstehen

In einem aktuellen Video im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk wird eine innovative Lösung zur KI-gestützten Qualitätssicherung in Lackieranlagen vorgestellt. Das Forschungsprojekt „pAInt-Behaviour“ nutzt Künstliche Intelligenz, um Qualitätsprobleme frühzeitig zu identifizieren, lange bevor sie in der manuellen Endkontrolle sichtbar werden.

Überprüfung während der Lackierung
Fehler vermeiden, bevor sie entstehen, das ist der Traum vieler Anwender. Das Forschungsprojekt des Fraunhofer IPA geht einen großen Schritt in diese Richtung. Grafik: KI-generiertes Bild erstellt mit Ideogram

Durch den Einsatz von Autoencodern und Graph Attention Networks werden komplexe Wechselwirkungen zwischen physikalischen Gegebenheiten, automatisierten Prozessen und spezifischen Materialeigenschaften datenbasiert modelliert. Das System lernt das normale Prozessverhalten anhand von Sensordaten und erkennt Anomalien durch Abweichungen von diesem Normalzustand. „Die Online-Detektion zeigt entstehende Defekte im Prozess vor der visuellen Qualitätskontrolle, während die Offline-Analyse langfristig die Ursachen der Fehler aufdeckt und zur kontinuierlichen Prozessoptimierung beiträgt“, erläutert Dr. Oliver Tiedje vom Fraunhofer IPA.

Die Implementierung führt zu einer signifikanten Reduktion der Ausschussrate und ermöglicht datengetriebene Optimierungszyklen. Neben der Qualitätssteigerung werden Kosten durch geringere Nacharbeit und Lackverbrauch gesenkt sowie die Effizienz durch automatisierte Überwachung erhöht.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im kompakten Whitepaper oder im Fachvideo im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk.

Zum Netzwerken:
Fraunhofer IPA, Stuttgart, Dr. Oliver Tiedje, Tel. +49 711 970-1773, oliver.tiedje@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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