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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Organische Rückstände nachweisen
Viele moderne Fertigungsprozesse setzen saubere Bauteiloberflächen voraus – speziell im Hinblick auf organische Verunreinigungen. Zwei Forschungsprojekte befassen sich mit Prüfsystemen zur Reinheitsprüfung.
Die Forscherinnen und Forscher am Fraunhofer IPM entwickeln moderne Fluoreszenz-Messsysteme, mit denen die Sauberkeit ganzer Bauteile in der Linie oder im Labor beurteilt werden kann. Diese Messsysteme können die Sauberkeit von Oberflächen lückenlos prüfen – auf dem gesamten Bauteil. Sie minimieren Ressourcen und Ausschuss, reduzieren Ausfallzeiten von Anlagen und maximieren Qualität und Lebensdauer von Bauteilen.
Projekt „In-MoDie“
Im Rahmen zweier kürzlich gestarteter Verbundprojekte entwickeln die Forschenden am Fraunhofer IPM zusammen mit Partnern neue Anwendungen zur Reinheitsprüfung. Im Projekt „In-MoDie“ geht es um Reinheitsaspekte in der Fertigung von Leichtbauteilen: Hier entwickelt ein Team Prüfsysteme für den Aluminium- bzw. Magnesium-Druckgussprozess. Sie sollen dafür sorgen, dass notwendige Formtrennmittel im Prozess optimal aufgetragen und Rückstände nach dem Prozess direkt erkannt werden.
Projekt „Qual-Clean“
Im Rahmen des Projekts „Qual-Clean“ wird ein in den Reinigungsprozess integrierbares Qualitätssicherungssystem entwickelt, das die gezielte Reinigung kritischer Bauteilbereiche garantiert und dokumentiert. Dafür wird die „F-Scanner“-Technologie des Fraunhofer IPM mit der Technologie der CO2-Schneestrahlreinigung des Industriepartners acp systems AG kombiniert. Der „F-Scanner“ kombiniert die hochsensitive Methode der laserinduzierten Fluoreszenzdetektion mit dem Konzept des Laserscannings. Mit ihm können nahezu beliebige Teile von weniger als 1 cm2 bis hin zu mehreren m2 Größe hochaufgelöst auf Reinheit hin kontrolliert werden. Der violette oder ultraviolette Laserstrahl bringt organische Rückstände wie Schmierstoffe, Korrosionsschutzöle, Trennmittel, Flussmittel und Fingerabdrücke dazu, Fluoreszenzlicht auszusenden. Die Nachweisgrenze liegt für die meisten organischen Spezies im Bereich von 1 bis 10 mg pro m2, was einer Schichtdicke von nur wenigen nm entspricht.
Zum Netzwerken:
Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM, Freiburg, Dr. Alexander Blättermann, Tel. +49 761 8857-249, alexander.blaettermann@ipm.fraunhofer.de, www.ipm.fraunhofer.de