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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!

Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026  beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Prüfverfahren in der industriellen Beschichtungstechnik

Die Anforderungen an moderne Beschichtungssysteme – insbesondere im industriellen Kontext – steigen kontinuierlich. Ob Automobilindustrie, Maschinenbau oder Kunststoffverarbeitung: Korrosionsschutz, Haftfestigkeit und Oberflächenqualität müssen unter unterschiedlichsten Bedingungen sichergestellt werden. Das BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk bietet Fachleuten aus der industriellen Lackiertechnik ein ständig wachsendes Online-Nachschlagetool, das zentrale Prüfverfahren, Normen und Praxiswissen übersichtlich und fachlich fundiert dokumentiert.

Symbolbild: Blick in ein Prüflabor
Die Qualitätssicherung spielt in einer Branche, in der viel von der finalen Optik abhängt, eine übergeordnete Rolle. Einige relevante Prüfmethoden werden fachlich kompakt im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk vorgestellt. Grafik: KI-generiertes Bild erstellt mit Ideogram

Im Folgenden stellen wir einige der wichtigsten Prüfverfahren vor, die im Expertennetzwerk bereits detailliert beschrieben sind:

Zyklische Korrosionswechselprüfung – DIN EN ISO 11997-3

Seit Januar 2024 ist der neue zyklische Wechselklimatest als internationaler Standard DIN EN ISO 11997-3:2023 anerkannt. Der Prüfzyklus simuliert realitätsnahe Korrosionsbelastungen für beschichtete Substrate wie Stahl, verzinkter Stahl und Aluminium mithilfe von Salzsprühphasen, Temperaturrampen und Feuchtezonen. Die Norm basiert auf der deutschen VDA 233-102 und erlaubt eine differenzierte Auswertung von Korrosionserscheinungen, insbesondere bei Ritzverletzungen.

Im Expertennetzwerk finden Sie neben der Durchführung auch Hinweise zur Bewertung nach ISO 4628 und zur Auswertung von Filiformkorrosion – inklusive digitaler Bildauswertung.

Gitterschnittprüfung – DIN EN ISO 2409

Der Gitterschnitttest dient der Beurteilung der Haftung von Beschichtungen auf unterschiedlichen Untergründen. Dabei wird ein feines Gitter in die Beschichtung geschnitten, anschließend wird das Ablöseverhalten bewertet. Die Norm beschreibt sowohl die eingesetzten Werkzeuge als auch die Bewertungsskala von 0 (beste Haftung) bis 5 (schlechteste Haftung). Im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk werden typische Fehlerquellen praxisnah erklärt, mit anschaulichen Bildern und Empfehlungen für reproduzierbare Ergebnisse – auch bei komplexen Geometrien.

Multisteinschlagprüfung – DIN EN ISO 20567-1

Zur Simulation mechanischer Belastungen durch Steinschlag wird bei dieser Prüfung die Beschichtung mit Hartgussgranulat beschossen. Die daraus resultierenden Schäden – etwa Abplatzungen und Durchschläge – werden visuell oder digital ausgewertet.

Neben der normgerechten Durchführung finden Sie im Netzwerk auch Praxistipps zur Kalibrierung des Strahlbilds, zum Einfluss der Substratmaterialien und zur Relevanz von Parametereinstellungen wie Druck, Abstand und Granulatmenge.

Salzsprühnebelprüfung – DIN EN ISO 9227

Ein Klassiker unter den Korrosionsprüfungen: Die Salzsprühnebelprüfung ermöglicht eine schnelle Beurteilung der Korrosionsbeständigkeit von Beschichtungen unter aggressiven Umgebungsbedingungen. Drei Varianten (NSS, AASS, CASS) stehen zur Verfügung, je nach Substrat und Schichtsystem. Im Fachtext finden Sie Schritt-für-Schritt-Anleitungen zur Probenvorbereitung, Durchführung, Bewertung nach ISO 4628 sowie Hinweise zur Fehlervermeidung bei Probenlagerung und Auswertung.

Partikelmessung in Lackieranlagen – gemäß TA Luft und 31. BImSchV

Für genehmigungspflichtige Lackieranlagen ist die Einhaltung von Emissionsgrenzwerten essenziell. Das Fachportal erklärt die Anforderungen nach TA Luft, 4. BImSchV und DIN EN 13284-1 für die gravimetrische Partikelmessung inklusive Auswahl der Messstellen, Messgeräte und Auswertung der Filterproben.

Besonders hilfreich: Ausführliche Erläuterungen zur Berechnung der Staubkonzentration und zur Interpretation der Messergebnisse.

LABS-Prüfung – gemäß VDMA 24364

Lackbenetzungsstörende Substanzen (LABS) sind eine häufige Ursache für Beschichtungsfehler wie Krater oder Benetzungsstörungen. Die LABS-Prüfung identifiziert potenzielle Kontaminanten auf Werkstoffen und Hilfsstoffen im Lackierprozess. Abhängig von Einsatzort und Funktion werden Produkte bestimmten Prüfklassen und Zonen zugeordnet. Hier bietet der Fachtext des Fraunhofer IPA eine strukturierte Übersicht zu den Prüfmethoden (Abriebtest, Extraktion, Ausgasung u.a.), den eingesetzten Materialien und zur Auswertung gemäß VDMA 24364.

Prüfmethoden im Kontext der Lackiertechnik

Ein ergänzender Übersichtsartikel im Netzwerk kategorisiert die Prüfansätze entlang des Lackierprozesses – von der Substratbewertung über die Applikation bis hin zur Umweltverträglichkeit. So wird deutlich, dass jede Prüfung eine spezifische Rolle im Gesamtprozess spielt und zielgerichtet eingesetzt werden sollte.

Fazit: Wissen, das wächst

Das BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk ist mehr als nur ein digitales Nachschlagewerk – es ist eine stetig wachsende Wissensplattform für industrielle Beschichter. Neue Prüfverfahren, aktualisierte Normen und praxisnahe Tipps aus Forschung und Anwendung werden laufend ergänzt. Dabei stehen Übersichtlichkeit, Normtreue und Umsetzbarkeit im betrieblichen Alltag im Vordergrund.

Reinschauen lohnt sich regelmäßig – denn es gibt immer wieder Neues zu entdecken.

Zum Netzwerken:
BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk, Hannover, Dr. Astrid Günther, Tel. +49 511 9910-323, astrid.guenther@vincentz.net, www.expertennetzwerk-besserlackieren.de

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