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Qualitätsprüfung: Am Prüfblech oder Bauteil?

Die Ansprüche an die Beschichtungsqualität und die Anforderungen an den Korrosionsschutz für Land- und Baumaschinen bedürfen angepasster Prüfmethoden. Jüngst zeigte sich dies auch bei einem Schadensfall, zu welchem die DFO zu Rate gezogen wurde.

David Hoffmann (DFO)

Bauteil mit abgeplatztem Lack
Um solchen Korrosionserscheinungen und Haftfestigkeitsverlusten bei der Beschichtung von Landmaschinen auf den Grund zu gehen, müssen passende Prüfmethoden zum Einsatz kommen. Foto: DFO

Die zum Großteil an den Automotive-Bereich angelehnten Prüfmethoden und -kriterien sind ohne adäquate Anpassung oft nicht aussagekräftig genug. Besonderes Augenmerk verdient hier der Einsatz von Prüfblechen.

Bei einem Hersteller von Landmaschinen kam es zu vereinzelten Reklamationen aufgrund starker Korrosionserscheinungen und Abplatzungen der Beschichtung. Während bei den Prüfblechen hervorragende Ergebnisse erzielt worden waren, stellte sich im Verlauf der Untersuchung heraus, dass eine inhomogene und lückenhafte Zinkphosphatschicht unter der Beschichtung der Stahlbauteile vorlag.

Die Vorbehandlung der Prüfbleche und der eigentlichen Bauteile war nicht miteinander vergleichbar, insbesondere bezüglich der Entfettung. Auch die Masse der tatsächlichen Bauteile ließ sich nicht adäquat mit Prüfblechen abbilden.

Weitere Einzelheiten zu dem Schadensfall lesen Sie in Ausgabe 18/2023 von BESSER LACKIEREN.

Zum Netzwerken:

Deutsche Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung (DFO) e.V., Neuss, Tel. +49 2131 408110, info@dfo-service.de, www.dfo-service.de

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