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Spritzlackierung optimieren
Wie das aktuelle Video des Fraunhofer IPA im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk zeigt, gewinnt die Optimierung der Spritzlackierung zunehmend an Bedeutung. Neben der Qualitätssicherung spielt vor allem die Ressourceneffizienz eine zentrale Rolle.
Die Wahl des geeigneten Lacks sowie dessen Charakterisierung sind essenziell für den Erfolg der Lackapplikation. Parameter wie Viskosität, Oberflächenspannung und elektrische Leitfähigkeit beeinflussen die Tröpfchenbildung und damit den Auftragswirkungsgrad. „Die Materialeigenschaften müssen im Applikationszustand präzise gemessen und optimiert werden, um die Qualität der Lackschicht zu sichern“, betont Dr. Oliver Tiedje, Geschäftsbereichsleiter Beschichtungen und multifunktionale Materialien am Fraunhofer IPA.
Analyse des Spritzbilds
Moderne Messtechniken wie Laserbeugungsspektroskopie und Hochgeschwindigkeitskameras ermöglichen eine genaue Analyse der Tröpfchengrößenverteilung und des Spritzbilds. Diese Daten helfen, Applikationsparameter wie Glockendrehzahl oder Sprühabstand optimal einzustellen. Besonders effektiv zeigt sich die Kombination von Hochrotationszerstäubern mit elektrostatischer Unterstützung, die eine gleichmäßige Schichtdicke und einen verbesserten Auftragswirkungsgrad ermöglicht.
Neben der Technik sind auch die Umgebungsbedingungen entscheidend. Kontrollierte Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftströmung in der Lackierkabine minimieren Fehler wie Orangenhaut oder Farbabweichungen. Dies kann in speziell ausgestatteten Lackiertechnika (z.B. am Fraunhofer IPA) getestet und reproduzierbar umgesetzt werden.
Weitere Informationen enthält das Video Charakterisierung von Lackspray im BESSER LACKIEREN Expertennetzwerk.
Zum Netzwerken:
Fraunhofer IPA, Stuttgart, Dr. Oliver Tiedje, Tel. +49 711 970-1773, oliver.tiedje@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung