Verlaufsoptimierung

Wissenschaftler des Fraunhofer IPA erarbeiten aktuell Lösungen, um den Verlauf von Lacken gezielt zu steuern. Lackierversuche nach der Methode Trial-and-Error, sind zwar der gebräuchliche Weg, um Oberflächenwelligkeiten zu vermeiden, jedoch auch mit erheblichen Kosten verbunden.

Simulierte Streifenlichtprojektion auf einer Lackoberfläche nach 10 min simuliertem Verlauf. Grafik: Fraunhofer IPA

Simulierte Streifenlichtprojektion auf einer Lackoberfläche nach 10 min simuliertem Verlauf. Grafik: Fraunhofer IPA

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Laut einer Beispielrechnung des IPA kostet die Neueinführung eines Lacks in der Automobilindustrie rund eine Million Euro. Der Ansatz, der am Fraunhofer-Institut verfolgt wird, verspricht diese Kosten zu reduzieren. Es geht darum, durch das systematische Verknüpfen messbarer Lack- und Prozesseigenschaften mit den Verlaufsergebnissen ein besseres Verständnis des Verlaufsverhaltens zu erlangen. Durch die Messung wichtiger Lack- und Prozesseigenschaften werden die Eingangsdaten für Rechenmodelle gewonnen. Im Gegensatz zu konventionellen Lackierversuchen ermöglichen es Simulationen, die Gewichtung verschiedener Einflussfaktoren auf das Verlaufsergebnis zu bestimmen. Beispielsweise hat das IPA in einer Simulation zeigen können, dass das Anblasen des Lackfilms mit Weitwurfdüsen im Ofen einen stärkeren Einfluss auf die finale Welligkeit haben kann, als der Neigungswinkel des Substrates.
Lesen Sie in BESSER LACKIEREN 9/2020 mehr über die aktuelle und geplante Forschung des Fraunhofer IPA zum Verlaufsverhalten.

Zum Netzwerken:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. +49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de,
Fabian Seeler, Tel. +49 711 970-1967, fabian.seeler@ipa.fraunhofer.de,
www.ipa.fraunhofer.de/beschichtung

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