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Bewerbungsfrist vom BESSER LACKIEREN Award 2026 verlängert!
Sie sind Lohn- oder Inhouse-Lackierer? Dann haben Sie sich sicherlich bereits für den BESSER LACKIEREN Award 2026 beworben. Wenn dem nicht so ist, dann können Sie dies noch bis zum 22. Juni 2026 tun. Wir haben die Einreichungsfrist verlängert! Vergleichen Sie sich mit anderen Unternehmen der Lackierbranche und profitieren Sie vom Prestige-Gewinn sowie dem Besuch der Fachjury.
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Energieeffizienz neu denken
Angesichts steigender Energiepreise und verschärfter gesetzlicher Vorgaben gewinnt die Nutzung von Prozessabwärme in industriellen Lackierbetrieben an Bedeutung. Insbesondere in Applikationsräumen schlummern große Einsparpotenziale – nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich.
Der steigende Druck zur Energieeinsparung trifft Lackierereien in mehrfacher Hinsicht: Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) erhöht den Handlungsbedarf, gleichzeitig steigen die Betriebskosten durch hohe Energiepreise. Ein Ansatz, der bislang vielerorts unterschätzt wird, ist die gezielte Rückgewinnung und Nutzung von Prozessabwärme – insbesondere aus Lackierkabinen, Trocknern oder Umluftsystemen.
Große Abwärmemengen aus Lackierkabinen
In Lackierprozessen entstehen an mehreren Stellen erhebliche Wärmeströme – etwa in Einbrennöfen, Haftwassertrocknern oder bei der Luftkonditionierung. Besonders kritisch: Applikationsräume. Hier führt die ständige Frischluftzufuhr in Kombination mit der Abluftführung zu hohen thermischen Verlusten. Tatsächlich liegen die Ablufttemperaturen aus diesen Kabinen oft über denen klassischer Trockner – was sie zu idealen Kandidaten für Wärmerückgewinnung macht.
Technische Lösungen und Wirtschaftlichkeit
Der Artikel in BESSER LACKIEREN in Ausgabe 10/2025 zeigt verschiedene technische Lösungen auf – von Kreuzstrom-Wärmetauschern zur Vorwärmung von Frischluft über Luftschleusen zur Minimierung von Wärmeverlusten bis hin zu Kreislaufverbundsystemen (KVS), die Wärme zentral speichern und bedarfsgerecht verteilen. Auch die Integration von thermischer Nachverbrennung (TNV) in Abwärmenutzungskonzepte ist möglich.
Für eine nachhaltige Umsetzung empfiehlt sich die Kombination mit weiteren Effizienzmaßnahmen wie Frequenzumrichtern, zeitgesteuerter Lüftung oder Niedertemperaturprozessen. Förderprogramme von BAFA und KfW können Investitionen mit bis zu 30 % unterstützen – Voraussetzung ist eine belastbare Energieanalyse, z. B. gemäß DIN EN ISO 50001.
Mehr im Abo: Im ausführlichen Beitrag lesen Sie,
- wie sich Wärmerückgewinnung konkret in Lackierkabinen realisieren lässt
- welche Rolle Kreislaufverbundsysteme und Schichtenspeicher in der Energieverteilung spielen
- wie Unternehmen Fördermittel für Abwärmekonzepte gezielt nutzen können
Zum Netzwerken:
QUBUS Planung und Beratung Oberflächentechnik GmbH, Schwäbisch Gmünd, Rainer Göpfrich, Tel. +49 7171 10408-29, Mobil +49 174 2456614, rainer.goepfrich@qubus.de, www.qubus.de