Saubere Luft durch Photokatalyse

Aktuell betreibt das Fraunhofer IPA einige Forschungsprojekte zurEntwicklung und Anwendung von photokatalytisch aktiven Pigmenten undBeschichtungen. Mit Hilfe dieser kann ein Abbau von Stickoxiden sowieeine Selbstreinigung bestimmter Oberflächen umgesetzt werden.

Photokatalytisch aktive Beschichtungen können Luftschadstoffe und Verschmutzungen auf der Oberfläche abbauen.  Grafik: Fraunhofer IPA

Unter dem Einfall von Licht regen die Photokatalysatoren in den Beschichtungen die Bildung von hochreaktiven Molekülen an. Diese Radikale wiederum führen zum Abbau von Schadstoffen wie NO oder VOC. Die Beschichtungen werden vor allem in Außenbereichen, etwa Fassaden oder auch im Straßenbau eingesetzt. Um die Wirksamkeit solcher Beschichtungen beurteilen zu können, werden am Fraunhofer IPA verschiedene Messmethoden und -anordnungen eingesetzt. Die Methylenblau-Abbau-Messung beispielsweise ist in DIN 52980 festgelegt und erlaubt quantitative Vergleiche zwischen verschiedenen Proben im Hinblick auf die photokatalytische Aktivität. Mittels der Untersuchung des VOC-Abbaus im FPL-Reaktor können Aussagen über die Aktivität und Kinetik der photokatalytischen Abbaureaktion, bei der Untersuchung von Beschichtungen aber auch über den Bindemittelabbau getroffen werden.

Mehr hierzu lesen Sie in BESSER LACKIEREN 20/2020.

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Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart, Dr. Michael Hilt, Tel. + 49 711 970-3820, michael.hilt@ipa.fraunhofer.de, Dr. Christina Bauder, Tel. +49 711 970-3869, christina.bauder@ipa.fraunhofer.de, www.ipa.fraunhofer.de/lacke

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